Swinger, die in Wirklichkeit Freier sind. Einzelne Männer sind keine Swinger!
Sie treiben sich im Internet in Swinger-Communitys herum, geben Kontaktanzeigen auf -”Swinger sucht…” – und behaupten von sich selbst Swinger zu sein. Schon alleine sich als einzelner Mann, dessen Ehefrau oder Freundin nichts von seinen “Ausflügen” weiß, Swinger zu nennen, ist schlichtweg falsch. In solchen Fällen handelt es sich allenfalls um Männer, die fremdgehen (wollen).
Ich behaupte sogar, dass die meisten Einzelherren die sich in Clubs herumtreiben, in denen sie zwischen 60 und 200 Euro bezahlt haben, um überhaupt eingelassen zu werden, nichts anderes als Freier sind. Viele Clubbetreiber behaupten, dass es keine Bums-Garantie für einzelne Herren gibt. Das ist aber nur ein “Trick” in der Formulierung. Eine Garantie gibt`s freilich nicht, denn diese würde ja eindeutig darauf hinweisen, dass es sich um einen Bordell-Betrieb handelt. Dennoch rieche ich nach wenigen Sekunden in diesen Clubs die so genannten Abfang-Jägerinnen, die “natürlich” alle nur deshalb hier sind, weil sie sonst nirgends für ihre körperlichen Befriedigungen einen Mann finden würden. Sie sind doch so glücklich, dass es den “Swingerclub” gibt, wo würden sie denn sonst schon ihre “Dauergeilheit” befriedigt bekommen…
Selbstverständlich erwarten diese “privaten, unausgelasteten Hausfrauen” keine Bezahlung für ihre ehrenamtlichen Dienste. Schließlich suchen sie ja nur ihre sexuelle Erfüllung und müssen einfach ihrem ständigen Drang nach Sex mit fremden Männern nachgeben. Na ja gut, gegen ein “Trinkgeld” und sonstige, sachliche Zuwendungen durch den Clubinhaber haben sie ja nichts. Diese “Nettigkeiten” durch den Chef des Hauses haben doch nichts mit einer “Entlohnung” für ihre Sex-Dienste zu tun. Diese Dienstleistung am Mann ensteht rein zufällig als Nebeneffekt ihrer unbändigen Lust nach ständig wechselnden Männern Tag für Tag oder Wochenende für Wochenende.
Glauben Sie mir diese Erklärung, verehrte Leserinen und Leser? Nein? Na dann sind Sie entweder kein Solo-Swinger oder Sie sind selbst als uneigennützige Sozialarbeiterin in einem “Swingerclub” beschäftigt.
Aber zurück zu unseren einzelnen Herren, die sich Swinger nennen, nur weil sie Clubs besuchen oder einfach geil auf Sex mit “Amateuren” sind.
Ob die Herrschaften in einer festen Partnerschaft leben oder auch nicht, wie kommt Mann darauf sich Swinger zu nennen? Wo liegt denn der Unterschied zwischen einem Mann, der direkt eine Frau für Sex bezahlt und dem, der 120 € “Eintritt” im Club XY bezahlt und dort früher oder später von einer Frau abgemolken wird?
Gut, dieser Herr kann seinen Freunden erzählen, er wäre in einem Swingerclub und nicht im Bordell gewesen. Das beruhigt das eigene Gewissen doch ungemein…
Es darf bezweifelt werden, ob männliche “Solo-Swinger”, die unter den zuvor geschilderten Bedingungen “swingen” überhaupt den Begriff “Swinger” jemals verstanden haben. Oder vielleicht möchten sie ihn gar nicht verstehen? Wer weiß das schon wirklich…
Für mich sind sie Freier, sonst nichts!
Im Übrigen darf auch die schwammige Erklärung – welcher “Wissenschaftler” sie erstellt hat, weiss man nicht – im Wikipedia in Zweifel gezogen werden. Nach dieser Theorie, und mehr als Theorie ist das auch nicht, dürfte jeder Mann, der seine Lebenspartnerin betrügt oder hin und wieder heimlich ein Puff besucht, sich als Swinger bezeichnen. Und das alles nur, weil er “angeblich” seine Sexualität frei und mit beliebig wechselnden Partnern auslebt.
Finden Sie, liebe Swinger-Paare, die im gegenseitigen Einverständnis die Liebelust jenseits gesellschaftlicher Moralvorstellungen ausleben, es in Ordnung, so in einen Topf mit fremdvögelnden Einzelmännern und Freiern geworfen zu werden?
Unter diesen Umständen, d.h. durch die irreführenden Internet-Erklärungen, die scheinbar niemand hinterfragt, ist es weiter nicht verwunderlich, dass immer mehr Bordell-Betreiber “Swinger-Partys” veranstalten oder sogar ihr einstiges Puff fortan als Swingerclub verkaufen.
Allen Nestbeschmutzer-Leserinnen und Lesern wünsche ich ein spritzige Wochenende mit spannend-erregenden Begegnungen, ob nun im Bordell oder in einem echten Swinger- oder Pärchenclub.
Ihr Schmuddel-Reporter
Fritz
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