Artikel-Schlagworte: „pornofilmer“
Gefälschte Abrechnungen? Private Pornofilmer können nicht genug kriegen.
Verehrte Leserinnen und Leser,
es ist immer wieder amüsant beim googeln durch die Internet-Welt auf Blogs und Foren zu stossen, in denen – ganz anders als in der realen Welt – Leute aus den unterschiedlichsten Beweggründen ihrem Frust freien Lauf lassen. Unter dem Deckmantel vermeintlicher Anonymität fühlt sich so mancher Zeitgenosse “stärker” und mutiger als sonst. Oftmals wird jedes Benehmen vergessen und mit der Wahl der Worte nicht lange gefackelt.
Endloses Gezanke um Verdienste, Abrechnungen und Qualitäten einzelner Sender, die Geld als private Pornofilmmer auf Portalen wie Privatamateure (PA) oder MyDirtyHobby (MDH) verdienen, kann man unter anderem auf der Seite Goldarsch.com verfolgen.
Amateure (Sender) äussern das Gefühl, dass sie gegenüber anderen Pornofilmern benachteiligt werden. Einige glauben ihre Umsatzeinbrüche können nicht normal sein, so dass sie “andeuten”, ihre Abrechungen könnten manipuliert sein.
Dann gibt es Gegenparteien, die mehr oder weniger geschickt aus angeblicher “Neutralität” heraus behaupten, dass die Amateure genug Geld mit einer Umsatzbeteiligung von 25% verdienen würden. Es wäre doch keine Arbeit sich beim Ficken, das man sowieso gerne machen würde, auf Video aufzunehmen und so viel Geld dafür noch zu erhalten.
Schön, dass es das Internet mit all seinen Möglichkeiten gibt, sich zu “verkleiden” und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Andererseits macht diese Tatsache es dem unbedarften Leser etwas schwerer, hinter die Wahrhaftigkeit einiger Postings und Berichte zu kommen.
Einzig sicher bei all den Gerüchten und Mutmaßungen die verbreitet werden, ist, dass jede Abrechnung über Internet-Geschäfte durch denjenigen, der die Oberhand über die Technik hat, manipulierbar ist.
Und selbstverständlich sind auch Postings bzw. Threads zu den jeweiligen Themen steuerbar, indem sich ein und dieselbe Person unter verschiedenen Benutzernamen äussert.
Wahr ist auch, dass es nicht “viel” Arbeit ist, sich beim Bumsen selbst zu filmen und danach seine Kunstwerke auf einem oder mehreren Video-Portalen zu verkaufen. Es entspricht auch der Wahrheit, dass die jeweiligen Portal-Betreiber auch ihre Kosten für Mitarbeiter, Technik, Provisions-Auszahlungen an vermittelnde Adult-Webmaster u.a. haben.
Wahr ist aber auch, dass die Urheber dieser Feststellung “vergessen” den Wert – nicht die Arbeit! – der öffentlich gezeigten Intimitäten samt ihrer Personen anzurechnen. Oder zeigen sich die Mitarbeiter und Betreiber dieser Plattformen irgendwo nackt in der Öffentlichkeit? Nicht mal angezogen wird irgend jemand sie je “bewundern” können. Die jeweiligen Amateure werden aber für alle Ewigkeiten rund um die Welt (nackt!) zu sehen sein. So gesehen verdienen sie eigentlich zu wenig für das, was sie bieten und eventuell auch noch bereuen werden…
Herzlichst Ihr
Schmuddel-Reporter
Fritz
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