Pornodarsteller bumst Hure filmreif
Nun ja liebe Leser, die heutige Überschrift meines Berichts ist wie so oft von etwas Ironie geprägt. Tatsache ist, dass die blonde Hure Jessica (Name von der Red. geändert) sich mit mir neulich zum Casting-Dreh in der Nähe von Erfurt traf. Ihr Wunsch ist oder war es, künftig als Pornodarstellerin zu arbeiten, und den Job im ältesten Gewerbe der Welt an den Nagel zu hängen.
Vorab sei schon mal erwähnt, dass ihr Plan aus zwei Gründen, von denen ich erst am Drehtag mit ihr Kenntnis erlangte, zum scheitern verurteilt war. Die Gründe lagen in ihrer Person selbst und in Illusionen, die wohl auf Fehlinformationen beruhten. Scheinbar hatte ihr Lebensgefährte (was für eine nette Bezeichnung für solch einen Menschen) Jessica irgend welche Märchen über die Verdienstmöglichkeiten als Porno-Nudel erzählt.
Es ist anzunehmen, dass ihr “Manager” schon etwas älter ist, sonst müsste er wissen, dass die Zeiten als er noch Teresa Orlowski&Co. im Sexkino bewundert hatte, längst vorbei sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
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Wikipedia für Pornodarsteller. Szene ist nicht Szene, sondern ein Hardcore-Video.
Haben Sie gewusst, verehrte Leser, dass man im Erotik-Geschäft oft eine andere Sprache als verständliches Deutsch spricht, aber – und das ist viel schlimmer – auch noch ewig bestehende Regeln einfach auf den Kopf stellt? Ja, das können sich nur Pornomacher erlauben, weil man sie ohnehin nirgends ernst nimmt. Allenfalls feiern die Filmemacher, Regisseure, Kameraleute, Tontechniker und ihre Fick-Artisten sich selbst auf ebenso von der Öffentlichkeit kaum beachtenden Award-Galas.
Gleich zwei Zuschriften von Bewerberinnen, die sich und ihre vermeintlich interessanten “Fähigkeiten” erst gar nicht vorstellen, sondern gleich fragen: “Wieviele Szenen sind denn bei euch für mich vorgesehen?” bringen mich auf die Idee, ein kleines Wikipedia für Dauer-Entsafterinnen und ihre Anhänger ins Leben zu rufen.


