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Sexmesse Venus 2008 in Berlin. Immer dem Duft hinterher, er führt Sie ins geile Glück!
Noch den tierischen Duft von der Erotikmesse in der Nase, lässt sich am besten beschreiben, wie “geil” die Erotikmesse Venus 2008 am vergangenen Wochenende auf mich gewirkt hat, liebe Leser.
Doch der Reihe nach: Auf dem Vorplatz zu den Messehallen, an deren Planung bestimmt ein Architekt beteiligt gewesen war, der in seinem früheren Leben Kirchen erbaut hat, werde ich durch ein Schild, das von zwei ernst drein blickenden Herren beschützt wird, auf das zu erwartende “Erotik-Programm” eingestimmt: “Hier werden Sie scharf gemacht für den nächsten Ehebruch!”. Meine Miene erhellt sich vor Vorfreude auf das erotische Messe-Angebot, doch beim weiterlesen – siehe Foto! – wird mir ganz anders zumute. Sollte ich vielleicht doch lieber in mein Hotel zurückfahren und mir für 5 Euro bei einem der TV-Pornovideo-Angebote auf meinem Zimmer einen runterjubeln? Ich entscheide mich dafür “der Gefahr” leibhaftig ins Auge bzw. auf die Titten zu sehen, und mache mich auf den Weg zum Haupteingang des bunkergrauen Gebäudes. Vorher stolpere ich aber über eine a la Kelly Family gekleidete Patchwork-Gruppe, die mit Sex den Regenwald für mich retten will. Was wie eine weitere Geschäftsidee an anderer Leute Geldbeutel zu kommen aussieht, erweist sich bei näherem Hinsehen als durchaus interessante und ernstzunehmende
Initiative junger Menschen, die (noch) vom Idealismus getrieben an einer guten Sache zu arbeiten scheinen. Völlig neu sind die Philosophien der Jungs und Mädels, die ohne ihre Lumpen-Kleider um einige Klassen erotischer aussehen wie so manch verwittertes Porno-Model, nicht wirklich. Im Einklang mit Natur und Umwelt das Leben – teilweise auch freizügig die Sexualität – zu geniessen, und seine eigene Nacktheit wie auch die anderer Mitmenschen als völlig natürlich zu betrachten, damit sind schon andere Gruppierungen vor ihnen hausieren gegangen. Neu für mich bei “Fuck for Forest” ist allerdings, dass diese kleine Bewegung für den Regenwald im Gegensatz zu den ausgestorbenen Hippies viele Leute ausserhalb des eigenen Dunstkreises “ansprechen” dürfte. Und zwar alle Voyeure dieser Welt, auch wenn dieselben weniger Interesse am Regenwald, dafür mehr an nackten Körpern der Regenwald-Retterinnen, wie sie sich auf Fotos und Videos auf ihrer Homepage zeigen, haben dürften. Diesen Beitrag weiterlesen »
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