Venus in Berlin lässt keine Puppen mehr tanzen.

Verehrte LeserInnen, werte Nestbeschmutzer-Fans,

begleitet  von den ersten Lebkuchen- und Nikolaus-Angeboten von Aldi, Lidl, Penny&Co. fand vergangenen Oktober die 14. Venus in Berlin statt. Nach meiner Kündigung, die mir der Postbote am Silvestertag 2008 überbracht hatte, war nach dem Schockmoment mein dritter oder vierter Gedanke: “Hurra, ich muss  nie mehr als Reporter auf die Venusmesse nach Berlin”. Keine zehn Pferde würden mich mehr auf diese in die Wechseljahre gekommene Sexmesse bringen, um dort krampfhaft über erotische Highlights berichten zu müssen.

Venus 2010

Das Highlight auf der Venus 2010?

Bekanntlich soll man nie “nie” sagen, denn in diesem Jahr musste ich mich dann doch – wenn auch nur wegen einem wichtigen Gesprächstermin – an den sabbernden, allesamt mit Foto- und Videogeräten bewaffneten Männern (?) in den Messehallen vorbei quälen.
Und prompt stellte sich bei mir auch wieder dieses Gefühl ein, das Gänsehaut entstehen lässt und für einen Schutzschirm wie bei einem Alien sorgt.
Eine Stimme in mir sagt: “Nein Fritz, da gehörst Du nicht hin. Du bist zwar auch ein geiler Bock, aber Erotik bedeutet für Dich etwas anderes”.

Offenbar hatte sich seit meinem letzten Pflichtbesuch hier nichts verändert. Während die einen scheinbar lässig ihre Fotoapparate vom Hals baumeln lassen, halten die anderen verkrampft ihre Digital-Spanner-Gerätschaft in feuchten Händen. Doch was gibt es für zu sehen, das später zur Onaniervorlage taugen könnte? Jedenfalls nicht mehr so viel wie vor fünf oder sechs Jahren.  So wirkliche Stars aus der Hardcore-Szene deren Poster die Dauerpornogucker an die Wände ihrer Zweiraum-Wohnungen hängen könnten, gibt es nicht mehr. Wenn man mal von der ewig jungen und schönen Dolly Buster absieht, bei der man schon zwei mal hinsehen muss, um sie nicht mit einer der vielen Gummipuppen auf der Messe zu verwechseln, gibt es kaum etwas, das der Privatsammler für die desinteressierte Nachwelt festhalten könnte.

Die Venus in Berlin kriegt die Puppen nicht mehr zum tanzen. Es zeichnete sich schon vor etwa fünf Jahren ab, dass die einst so beliebte und sicherlich heute noch weltgrößte Sexmesse immer mehr zu einem riesigen Sexshop verkommen wird. Im Grunde findet man hier nichts, was man in einem örtlichen Shop oder zumindest in den Sexangeboten des Internets nicht sehen könnte. Die nett anzusehenden Puppen in denen der Herr seinen Dödel zu Hause rein stecken kann, sind auf der Messe ebenso leblos wie auf Bildern im Internet. Wozu also nach Berlin auf die Messe fahren?
Gut, die Insider aus der Pornobranche geben sich fast schon traditionell dort ein Stelldichein. Jedoch halten auch sich mit der Präsentation ihrer Produkte augenscheinlich zurück. Wenn man noch einen Stand von ihnen findet, ist er merklich geschrumpft. Die Wirtschaftskrise, die in Germany angeblich vorbei sein soll, hinterlässt auch hier ihre sichtbaren Spuren.
Unverdrossen feiert man sich aber selbst weiter, und creiert irgend welche Stars über die kein Mensch – ausgenommen eine Handvoll der üblichen Verdächtigen – jemals reden wird.

Aber Halt, einen vermeintlich neuen Trend haben die Organisatoren der Sexmesse nun doch noch erkannt: “Private” Frauen die seit Jahren ihre “privaten” Bumsvideos auf den Amateurportalen im Internet verkaufen. Nur zu schade, dass es gar nicht so viele männliche Besucher zu geben scheint, die von den “privaten” Damen, von denen sich einige – immer vorausgesetzt ihre Lebenspartner dürfen alles auf Video bannen – zur Vereinbarung von Fickterminen bereit erklären.

Es scheint so, als wäre der Zug für die Veranstalter der Venus längst schon abgefahren. Die wirklich privaten Frauen, Paare und Swinger die einst zuhauf die Messe besuchten, lassen sich schon seit Jahren kaum noch blicken. Ein Ersatz für dieses Klientel sind die “Amateure” die hauptberuflich zu Hause vor den Kameras die Hüllen fallen lassen, mit Sicherheit nicht.
Wie also kann man wenigstens ein paar Frauen anlocken, damit die Spanner-Schar den Eindruck gewinnt, als wäre die Messe ein prickelndes Fest der Freude für alle Geschlechter?
Man richtet eine Ladys Arena ein zu der nur Frauen Zugang haben, um in Ruhe knackige Jungs und große Glieder ansehen zu können. Sicherlich nicht uninteressant für Ladys, die sonst auf der Sexmesse nur (halb-) nacktes Fleisch von Hobby- und Amateur-Huren zu sehen bekommen. Ob die Marketing-Strategie von Erfolg gekrönt war, darf man bezweifeln. Siehe auch hier den recht interessanten Bericht einer Besucherin!

Ob Erfolg oder Misserfolg, ob mehr oder weniger gute Resonanz:
die Veranstalter berichten jedes Jahr über neue Besucher-Rekorde. Wer kann diesen schon nachprüfen?
Zugegeben, ich stelle es mir auch nicht einfach vor, eine Veranstaltung wieder auf Vordermann zu bringen bei der ich einstmals strategische Fehler begangen habe. Gut zu vergleichen mit einer früher sehr gut besuchten In-Kneipe  die heute unter eklatantem Gästemangel leidet. Einfach deshalb, weil der Wirt vor lauter Erfolg den wahren Grund seines Erfolgs völlig übersehen hatte. Ob er jemals noch das Rad zurückgedreht bekommen wird?

Ihnen liebe Leserinnen und Leser wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit mit möglichst wenig Stress. Dafür aber mit viel mehr Spannung und Höhepunkten als sie jemals auf einer Erotikmesse erleben würden.

Ihr Schmuddel-Reporter

Fritz

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Mit Fickvideos der Ehefrau die Folgen der Wirtschaftskrise auffangen.

Verehrte Besucherinnen und Besucher meines Insider-Tagebuchs, es gibt mal wieder Neues von ihrem Schmuddel-Reporter zu lesen.

Eine  Schreibpause musste ich mir antun, weil auch mich die Krise längere Zeit in Atem gehalten hatte. Einerseits nutzte ich diese selbst verordnete Auszeit, um in Wirtschaften so viele Biere wie möglich zu trinken, bevor eine Halbe statt 3 € in einer neuen Inflationswährung 9 € und damit “gefühlte” 18 Deutsche Mark kostet. Andererseits wollte ich in Ruhe mal recherchieren, was meine Mitbürger so tun, um irgendwie trotzdem über die Runden zu kommen. Vielleicht könnte ich mir da zum eigenen Heil ja was abschauen.

Doch die meisten “tun” sich wohl wegen ihrer über Jahre hinweg angesparten Bausparverträge und Lebensversicherungen Sorgen machen. Sie schimpfen nicht über Griechenland, Euro(pa) und Spekulanten, weil der Kapitalismus augenscheinlich ebenso wenig taugt wie der Kommunismus, sondern weil sie bis heute noch glauben, die Welt würde sich nur um sie alleine drehn.

Andere Kreaturen, deren Lebensinhalt aus Geld raffen besteht, ohne dafür viel tun zu müssen, überlegen sich, ob sie statt in Aktien nun in Goldbarren investieren sollten. Und die Massen der Ottonormal-Verbraucher, die immer öfter jeden Cent umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben, glauben auch heute noch  “auf hohem Niveau nicht  jammern” zu dürfen, nur weil ihnen Politiker das Denken abnehmen.

Im Gegensatz zu dem von einem wohlhabenden Politiker, und späterem Manager kreierten Spruch “Die Deutschen jammern auf einem hohen Niveau”, sind die Deutschen in Wahrheit schon immer – aktuell auch wieder – leidensfähiger als jeder andere “Stamm” in Europa. Über Nacht hatte mit Einführung des Euro das Brötchen beim Bäcker statt 35 Pfennig umgerechnet 70 Pfennig gekostet.  Wer statt zu DM-Zeiten für eine Laugenbrezel 60 Pfennig noch bezahlt hatte, legt heute dafür umgerechnet 1,20 DM der 400-Euro-Backshop-Beschäftigten für eine Brezel auf die Theke. Wobei ich hier noch das günstigste Angebot nenne, denn Sie, liebe Leserinnen und Leser, kennen ganz sicher auch Läden in denen man sogar 80 Cent und mehr, also 1,60 DM für eine Brezel bezahlen muss, die nicht mal “BIO” ist.

Aber das Brot war in Deutschland im Vergleich zu den allermeisten anderen Ländern schon immer sehr teuer. Nun macht man dieses Grundnahrungsmittel hierzulande noch teurer, als würde der Preis für ein Kilo Mehl so ansteigen, wie der Liter Benzin an den Tankstellen.
Aber diese Backunternehmer können einem fast schon leid tun, denn anscheinend können sie mit einer einzigen Bäckerei schon gar nicht mehr überleben. Und das obwohl sie heute ja das zwei-bis dreifache für ihre Brot kassieren, als das vor acht Jahren noch der Fall gewesen war. Sie “müssen” in Städten und Regionen gleich vier, fünf, sechs und noch viel mehr Filialen eröffnen, um sich über Wasser halten zu können.

Doch jetzt wollen Sie sicher endlich wissen, wie Sie durch meinen heissen Tip ihre gebeutelte Geldbörse etwas aufpolieren können, nicht wahr?
Verdienen Sie Geld mit ihrer nackten Frau!Überreden Sie ihre Frau sich auszuziehen und Videos von ihrem nackten Körper machen zu lassen! Es müssen ja nicht gleich Fickvideos sein, die sie mit ihr produzieren, auch wenn Ihre Angetraute, wenn mal die ersten Extra-Euros auf ihrem Konto eintrudeln, Sie sehr wahrscheinlich von selbst auffordern wird, bei den Videoaufnahmen auch mal den Penis in den ehelichen Schoß gleiten zu lassen.
“Niemals würde so etwas ihre Frau machen?” Glauben Sie mir, das sagten die meisten anderen, zickend-zurückhaltenden Frauen, die heute in Sommerkleidern von Gucci in den Straßencafes sitzen, ebenso.

Mehr denn je lassen heutzutage Ihre Nachbarinnen alle Hüllen und Hemmungen fallen, um die persönlichen Auswirkungen der Wirtschaftskrise abzumildern. So gesehen hat die Krise für uns alle auch eine gute Seite.  So “aufgeschlossen” und schamlos nackt konnten Sie in den besseren Zeiten all die netten Nachbarinnen nirgendwo begutachten.

Und jetzt können Sie vielleicht auch bald Ihre eigene Partnerin im Internet auf Video bewundern.

Machen Sie auch aus Ihrer Gattin eine wieder strahlend-glückliche Frau, verdienen Sie Geld mit Fickvideos! Auch ich sehe mir gerne Ihre nackte Ehefrau an. Wundern Sie sich aber nicht darüber, wenn Ihre Frau mit so viel geilem Spaß an der Sache sein wird, dass in Ihnen Eifersuchtsgefühle entstehen. Sie ist nur so begeistert bei der Sache, weil sie echtes Geld damit verdient. Gönnen Sie dieses Gefühl der Glückseligkeit Ihrer Liebsten, die sich vielleicht sogar zu einer der umsatzstärksten Damen in den Videoportalen entwickeln wird.

Starten Sie mit Ihrer Frau noch rechtzeitig vor der Fußball-WM durch. Direkt danach können Sie mit gutem Gefühl in Urlaub fliegen! Ihre erotischen Heimvideos werden schon in den ersten Wochen so viel Euros einspielen, so dass wenigstens das Taschengeld für den nächsten Urlaub schon gesichert ist. Klicken Sie hier!

Ein schönes Wochenende, viel Spaß beim Fußball und viel Erfolg beim Geldverdienen wünscht Ihnen
Ihr Schmuddel-Reporter
Fritz

N.S.: Sollten Sie noch Fragen zum Geldverdienen mit Sex im Internet haben, schreiben Sie mich einfach an. Wenn ich helfen kann, bin ich immer zur Stelle.

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